Ernte 2017

Ernte 2017

Vom Feld in die Tasse:
Der Weg des Tees

Anfang März werden die japanischen Teeplantagen mit großen Netzen überschattet – nach bis zu sechs Wochen sind die satt-grünen Blätter dann bereit zur Ernte. Wussten Sie schon, dass in Japan ausschließlich Grüntee angebaut wird? Neben dieser Spezialisierung macht auch die jahrhundertealte Teetradition mit beeindruckenden Zeremonien Japan zu einem einzigartigen Land – und japanischen Grüntee zu einem besonderen Geschmackserlebnis.

Der Teeexperte Thomas Grömer begleitet jedes Jahr für uns die Ernte in Japan – und hat auch schon den ersten rohen Aracha Tee der neuen Saison probiert: „Dieses Jahr war es von den Temperaturen her lange Zeit recht kühl – deswegen wird sich die Ernte um 10 Tage verzögern. Nichtsdestotrotz ist die Qualität dieses Jahr herausragend – sogar noch besser als 2016!“ Kurz: Diese neue Ernte ist einfach perfekt für den Einstieg in die Welt des Grüntees!

Vom Teeblatt zum „Aracha“

Die frisch geernteten Teeblätter werden auf schnellstem Wege zu kleinen Teemanufakturen transportiert, mit heißen Wasserdampf gedämpft und bei bis zu 180° C getrocknet. In diesem Stadium wird der Tee „Aracha“ – Rohtee – genannt.

Die Mischung macht’s!

Jedes Teefeld und jede Tagesproduktion haben andere geschmackliche Charakteristika. Die hohe Kunst des Teatasters beim Blending besteht daher darin, aus diesen tausenden Einzelbausteinen eine fertige, runde Teesorte zu machen.